Die kleine Finja – Ein dringender Notfall aus Bukarest

Die kleine Finja – Ein dringender Notfall aus Bukarest

Ein neuer Tag, ein neuer Notfall: Unsere Tierschützerinnen von Ari Paws vor Ort in Bukarest wurden durch eine rumänische SOS Animal Rescue Gruppe auf Facebook auf diesen Notfall aufmerksam. Seit dem 14.08. litt die kleine Finja unter starken, unerklärbaren Schmerzen, ohne dass ihr jemand geholfen hatte. Selbstverständlich nahmen sich unsere Tierschützerinnen sofort der kleinen Maus an und organisierten umgehend einen Transport in eine nahegelegene Tierklinik.

Ein erstes Röntgenbild zeigte eine Flüssigkeitsansammlung in ihrem Gehirn, die möglicherweise auf Hydrozephalus oder auch ein Trauma zurückzuführen ist. Um eine genauere Diagnose zu stellen, war ein MRT erforderlich. Dafür musste Finja in eine Spezialklinik gebracht werden. Dort stellten die Tierärzte fest, dass sich zwischen ihrem Schädel und dem Gehirn nur Flüssigkeit befindet – und das in erheblicher Menge.

Wie stark ihr Gehirn betroffen ist, wissen wir aktuell noch nicht. Die Ärzte und unsere Tierschützerinnen suchen nun nach Möglichkeiten, die kleine Finja zu operieren. In der Zwischenzeit konnte jedoch immerhin schon ein Teil der Flüssigkeit entfernt werden. Es handelt sich dabei um Blut, was tatsächlich auf ein Trauma hinweisen könnte. Nach der ersten Flüssigkeitsentnahme sieht Finjas Gehirn jetzt schon deutlich besser aus, und die kleine Maus ist nach dem MRT wieder aufgewacht. Allerdings musste sie währenddessen eine Bluttransfusion erhalten, da wir sie während der Narkose fast verloren hätten.

Leider haben unsere Tierschützerinnen vor Ort keine Versicherung, die die Tierarzt- und späteren OP-Kosten für Finja abdeckt. Aktuell wird sie noch bis Montag mit Medikamenten behandelt, um die Flüssigkeit weiter auszuleiten. In der Zwischenzeit werden auch Gespräche mit anderen Tierärzten geführt, um eine Lösung für die weitere Behandlung zu finden.

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