Unsere Tierschützerinnen wurden über soziale Medien auf einen besonders erschütternden Notfall aufmerksam: Eine junge Hündin, die wir Freda getauft haben, war von einem Mann so brutal misshandelt worden, dass sie schwerste Verletzungen erlitt. Ohne zu zögern, machten sich unsere Helferinnen auf den Weg, um Freda zu retten. In der Tierklinik stellte sich heraus, dass die kleine Hündin gerade einmal drei Monate alt ist – und bereits solch grausame Erfahrungen durchleben musste. Die ersten Röntgenbilder zeigten leider, dass ihre Wirbelsäule erheblich geschädigt ist.
Ein Spezialist wurde hinzugezogen, um die weiteren Behandlungsschritte zu planen. Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass die Defekte an ihrer Wirbelsäule angeboren sind und nicht behoben werden können. Auch wenn diese Diagnose schlimm ist, gibt es zumindest die kleine Erleichterung, dass diese eine Verletzung nicht durch Menschen verursacht wurde.
Doch Freda hat noch weitere Verletzungen erlitten. Sie hat eine gebrochene Hüfte, die jedoch mit viel Pflege und Liebe heilen kann, hoffentlich ohne bleibende Schäden. Zudem sind auch ihre Hinterbeine betroffen. Zwar verspürt sie dort keine Schmerzen, zeigt jedoch einen sogenannten Wirbelsäulenreflex
Freda hat auch Probleme mit ihren Vorderbeinen, da ihre Wirbelsäule sie dazu zwingt, sie weiter auseinander zu halten als bei gesunden Hunden. Wir werden unser Bestes tun, um diese Fehlstellung zu korrigieren. Mit etwas Glück wird Freda eines Tages wieder laufen können, auch wenn sie niemals ganz normal gehen wird, da ihre Hinterbeine größtenteils durch Reflexe gesteuert werden.
Als nächstes steht eine CT-Untersuchung an, um weitere Klarheit über ihren Gesundheitszustand zu gewinnen und die nächsten Behandlungsschritte festzulegen. Wir setzen alles daran, der kleinen Freda zu helfen, und hoffen inständig, dass sie trotz ihrer schweren Verletzungen eine Chance auf ein schmerzfreies und glückliches Leben erhält.