Unter dem Motto „Tierleid verhindern, bevor es entsteht“ konnten wir am 27. April zusammen mit unserem Partnertierheim Ari Paws eine neue Kastrationskampagne durchführen.
Eine der Hauptursachen für die äußerst schwierige Situation der Straßenhunde in Rumänien ist die unkontrollierte Vermehrung der Tiere. Fast täglich werden neue Welpen geboren, die kein Zuhause haben und entsprechend nicht versorgt werden können. Einige dieser Tiere können durch unsere wachsamen Tierschützerinnen und Tierschützer vor Ort gerettet und in eines unserer Partnertierheime gebracht werden. Eine viel zu große Anzahl an Hunden lebt jedoch weiterhin auf der Straße oder überlebt erst gar nicht.
Deshalb ist die Kastration von Straßenhunden eine der wichtigsten Tierschutzmaßnahmen überhaupt. Im April gelang es den Tierschützern vor Ort, zahlreiche Straßenhunde zu kastrieren. Die Tiere werden dabei so behutsam wie möglich eingefangen und nach dem Eingriff wieder freigelassen. Darüber hinaus brachten viele Besitzer ihre Hunde und Katzen zu der Aktion. Es ist für uns ein besonderer Erfolg zu sehen, wenn solche Aktionen vor Ort auf offene Ohren stoßen und die Angebote wahrgenommen werden!
Insgesamt konnten 86 Tiere kastriert werden. Wichtig: Bei allen Kastrationsaktionen ist die Nachversorgung für jedes Tier gewährleistet. Kein Tier wird entlassen, ohne dass dies sichergestellt ist. Außerdem werden die Tiere, insbesondere die von der Straße, direkt gegen Würmer und andere Parasiten behandelt. Falls es nach der Kastration zu Problemen kommt, stehen unser Team und die lokalen Tierärzte den Besitzern zur Verfügung.
Wir sind stolz darauf, dass solche Aktionen vor Ort immer mehr Anklang finden und die Menschen bereit sind, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Das ist ein wichtiger Fortschritt in Richtung Tierwohl! Dass wir solche Kastrationskampagnen durchführen können, wäre ohne die großzügigen Spendengelder von Unterstützern und Unterstützerinnen wie dir nicht möglich! Diesmal übrig gebliebene Spendengelder werden natürlich für die nächste Kastrationskampagne genutzt und kommen 1:1 an.
Ein herzlicher Dank geht auch an unser engagiertes Team vor Ort, das bis in die Nacht hinein gearbeitet hat, um die Tiere zu versorgen!