Manche Geschichten lassen selbst uns sprachlos zurück. So wie dieser Fall: Unsere Tierschützerin vor Ort in Rumänien erhielt einen Anruf – allerdings nicht von einer Tierbesitzerin oder einem Unterstützer, sondern von einem städtischen Hundefänger. Er war gerufen worden, um eine Hündin ins öffentliche Tierheim zu bringen. Doch er brachte es nicht übers Herz, sie dorthin zu bringen – und wandte sich stattdessen an uns.
Es ist nicht das erste Mal: Bereits zum zweiten Mal meldete sich ein Fahrer des öffentlichen Tierheims in Pitești bei unserer Klinik – weil ihm das Schicksal eines Hundes so naheging, dass er ihn nicht ins Shelter bringen wollte. Diesmal handelte es sich um eine kleine, etwa zweijährige Hündin vom Bichon-Typ, die von einer älteren Frau abgegeben worden war. Die genauen Umstände sind unklar.
Die Besitzerin, die offiziell den Hundefänger beauftragte, begründete die Abgabe damit, dass ihre Tochter angeblich allergisch auf die Hündin reagiert. Das Schicksal des Tiers schien zweitrangig. Umso bemerkenswerter ist das Mitgefühl des Fahrers, der den Weg ins Shelter nicht gehen wollte und stattdessen Hilfe bei uns suchte.
Unsere Tierschützerin zögerte keine Sekunde. Sie übernahm die kleine Hündin sofort und brachte sie in die Klinik. Dort wurde sie medizinisch untersucht. Sie ist extrem abgemagert – nur 6,5 kg zeigte die Waage. Die kleine Maus wird nun liebevoll aufgepäppelt.
Wer der kleinen Maus als Erste-Hilfe-Schutzengel zur Seite stehen und ihr einen Namen schenken möchte, kann sich gerne bei uns melden:
Jetzt Schutzengel werden und einen Namen schenken
Vielen Dank an alle, die mit uns gemeinsam für die Tiere kämpfen, die keine Stimme haben.