Fazit: Kastrationskampagne am 29. März 2026 in Budesa (Rumänien)

Am vergangenen Wochenende fand die erste Kastrationskampagne im neuen Kastrationszentrum statt, ein wichtiger Schritt im Kampf gegen unkontrollierte Vermehrung und Tierleid.

Mit dem Kastrationszentrum schaffen wir die Grundlage für nachhaltige Hilfe vor Ort. Noch ist es im Aufbau, aber jeder Schritt bringt uns näher ans Ziel.

Insgesamt konnten 47 Tiere kastriert werden:
13 Hunde (10 Hündinnen / 3 Rüden)
34 Katzen (26 Katzen / 8 Kater)

Ein Fall hat uns besonders erschüttert: Eine Katze lag bereits seit drei Tagen in den Wehen – drei Tage voller Schmerz, drei Tage ohne Hilfe. Als ihre Besitzerin sie schließlich brachte, war es fast zu spät. Im Geburtskanal steckte ein bereits verstorbenes Katzenbaby, sichtbar war noch ein kleines Pfötchen. Für das Kitten kam jede Hilfe zu spät. Die Mutterkatze hatte jedoch Glück: Dank der schnellen Reaktion der Tierärzt:innen und der vorhandenen medizinischen Versorgung konnte sie stabilisiert und gerettet werden.

Auch eine Hündin mit einem sogenannten Sticker-Tumor wurde vorgestellt. Ihr Zustand ist ernst, aber behandelbar.

Die Kampagne hat deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf vor Ort ist. Viele Tiere konnten mithilfe von Fangkäfigen gesichert werden. Einige Katzen mussten über Nacht versorgt und betreut werden, bevor sie wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren konnten.

Gleichzeitig konnte im Rahmen der Kampagne über die Kastrationen hinaus geholfen werden. Durch Medikamente, Infusionen und die vorhandenen Materialien war es möglich, Tiere zu stabilisieren und in einzelnen Fällen auch akute Hilfe zu leisten.

Ein besonderer Dank geht an @menschen_fuer_tiere_grenzenlos , mit denen wir solche Kampagnen gemeinsam finanzieren, an Flavia und ihr Team von @therapydogsandcats für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort und auch an alle freiwilligen Helfer:innen und Unterstützer:innen.